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IWF sieht Tokenisierung als Chance zur Modernisierung von Finanzabwicklungen und zur Stärkung der Stabilität
Der Internationale Währungsfonds (IWF) erklärte in einem Bericht vom Juli 2026, Tokenisierung könne die finanzielle Abwicklung grundlegend verändern und die Finanzstabilität stärken. Damit rückt ein zuvor vor allem im Krypto-Sektor geprägtes Narrativ in Richtung einer von globalen Finanzinstitutionen anerkannten Infrastruktur. Der Bericht verweist auf grenzüberschreitende Interoperabilität, regulatorisch verankerte Strukturen und das Zusammenspiel mit Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC) als zentrale Bausteine.
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TRON führt im Juni 2026 bei Symbiosis.fi die Nutzer-Zuflüsse über Bridges an
TRON war im Juni 2026 auf dem Cross-Chain-Protokoll Symbiosis.fi die Blockchain mit dem höchsten Zufluss an Nutzer-Bridge-Transfers und lag damit vor anderen großen Netzwerken. Die Daten deuten darauf hin, dass Nutzer Vermögenswerte aus mehreren Ökosystemen – darunter Ethereum, BNB Chain und Arbitrum – aktiv in das TRON-Netzwerk bridgen. Symbiosis.fi ist ein dezentrales Protokoll für Cross-Chain-Transfers, dessen On-Chain-Traffic reale Kapitalbewegungen abbildet. Die Auswertung ist eine Monatsstatistik und keine eintägige Momentaufnahme; zudem ist es die erste öffentliche Bestätigung, dass TRON bei einem großen Cross-Chain-Protokoll an der Spitze steht.
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US-Senatsausschusschef Tim Scott dringt auf Abstimmung im Juli 2026 zum CLARITY Act für Krypto-Regeln
Der Vorsitzende des US-Senatsbankenausschusses, Tim Scott, kündigte eine Abstimmung im Juli 2026 über den „CLARITY Act“ an, der einen bundesweiten Rahmen zur regulatorischen Einordnung digitaler Vermögenswerte schaffen soll. Der Entwurf soll klären, ob Token wie XRP, XLM und HBAR als Wertpapiere oder Rohstoffe gelten, und damit die regulatorische Unsicherheit adressieren, wegen der Institutionen bislang zurückhaltend waren. Als mögliche Anwendungsfälle nennt der Beitrag unter anderem nahezu sofortige grenzüberschreitende Abwicklung mit XRP, günstige Zahlungsrails und tokenisierte Gelder bei XLM sowie Unternehmensanforderungen an Geschwindigkeit und Datenschutz bei HBAR. Blockiert wird das Vorhaben demnach durch einen Streit mit 7 demokratischen Senatoren über die Krypto-Interessen des Präsidenten.
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Spiko bringt tokenisierten Geldmarktfonds SAFO auf Solana
Das europäische, lizenzierte Fintech Spiko hat seinen UCITS-konformen tokenisierten Geldmarktfonds SAFO offiziell auf die Solana-Blockchain gebracht. Der von Europas größtem Vermögensverwalter Amundi gemanagte Fonds nutzt Circle’s USDC als einzige Währung für Zeichnungen und Rücknahmen und erzielt über voll besicherte Total-Return-Swaps stabile Renditen. Der Nettoinventarwert wird dabei über Chainlink on-chain in Echtzeit aktualisiert. Spiko zufolge verarbeitet SAFO im Schnitt rund 500 Zeichnungs- und Rücknahmevorgänge pro Tag für 10.000 aktive institutionelle Nutzer.
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Better und Coinbase schließen ersten Fannie-Mae-konformen Kredit mit Bitcoin-Sicherheit in den USA ab
Die US-Behörde FHFA veröffentlichte im Juni 2025 eine neue Regel, nach der Fannie Mae Bitcoin und andere Krypto-Assets als qualifizierte Reservewerte anerkennen darf, sofern sie bei lizenzierten, US-amerikanischen zentralisierten Börsen verwahrt werden. Vor diesem Hintergrund schlossen Better und Coinbase Anfang Juli 2026 den ersten Fannie-Mae-konformen Immobilienkredit in den USA ab, bei dem der Kreditnehmer Bitcoin und USDC als Sicherheit für eine Anzahlung von $100,000 hinterlegte, ohne die Assets zu verkaufen. Das Produkt verlangt eine 2.5x-Überbesicherung und akzeptiert ausschließlich bei regulierten Plattformen wie Coinbase verwahrte BTC/USDC; Self-Custody- und DeFi-Assets sind ausgeschlossen. Eine landesweite Ausweitung ist für Sommer 2026 geplant.
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Edel-Exploit über 403.000 US-Dollar zeigt, wie tokenisierte Aktien als DeFi-Sicherheiten scheitern können
Das DeFi-Kreditprotokoll Edel wurde bei einem Angriff um rund 403.000 US-Dollar geschädigt, nachdem Angreifer per Flash Loan den ERC-4626-Vault-Umrechnungskurs zwischen der verpackten Google-Aktie wGOOGLx und dem zugrunde liegenden Token GOOGLx manipulierten. Dadurch wurde der Sicherheitenwert von wGOOGLx um etwa das 78-Fache überhöht, was Kredite über 384.215 USDC sowie weitere tokenisierte ETF- und Aktienpositionen ermöglichte. Edel kündigte an, Einleger nicht zu belasten, Verluste im Team zu tragen und betroffene Salden 1:1 wiederherzustellen sowie die Oracle-Architektur für eine Version zwei neu aufzubauen. Der Vorfall gilt als einer der ersten klaren Angriffe, der gezielt tokenisierte Aktien als DeFi-Kollateral ins Visier nimmt, obwohl sich der Aktienkurs selbst nicht bewegte.
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US-Kongress legt am 4. Juli 2026 Entwurf des „Clarity Act“ vor und stuft Bitcoin erstmals offiziell als „kein Wertpapier“ ein
Am 4. Juli 2026 hat der US-Kongress einen Entwurf des „Clarity Act“ veröffentlicht, der Bitcoin erstmals offiziell als „kein Wertpapier“ definiert, zugleich aber in einen neuen föderalen Regulierungsrahmen einordnet. Der Entwurf sieht vor, dass Verwahrung, Handel und Derivate-Dienstleistungen mit Bezug zu BTC strengen Lizenz-, Audit- und Kapitalanforderungen unterliegen. Da es sich um einen frühen Gesetzestext handelt, über den noch nicht abgestimmt wurde, sorgt die Vorlage als erstes offizielles Dokument für eine eigenständige Bitcoin-Regulierung für Sorgen über steigende Compliance-Kosten und eine kurzfristige Verknappung der Liquidität. Das ACT-Token, das als mit dem Gesetzesentwurf verknüpftes Konzept-Token (nicht offiziell ausgegeben) gilt, wird in Teilen der Community als Indikator für die politische Stoßrichtung gesehen, hat jedoch keine Governance- oder Rechtswirkung.
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