Kritiker warnen: BIP110-Soft-Fork könnte Self-Custody beschädigen und BTC dauerhaft unspendbar machen
Ein Streit um den geplanten Bitcoin-Soft-Fork BIP110 hat sich verschärft, nachdem Kritiker warnen, das Upgrade könne bestimmte Wallets beeinträchtigen und Nutzer-Gelder dauerhaft unspendbar machen. Der Vorstoß würde große beliebige Daten, wie sie Ordinals, Runes und ähnliche Protokolle nutzen, sowie mehrere Taproot-Skripting-Funktionen wie OP_IF betreffen und damit Miniscript-Wallets und frühe P2PK-Outputs tangieren. Kritiker betonen, dass Nutzer nach einer Aktivierung weiterhin an Adressen senden könnten, die auf dann verbotenen Skripten basieren, die gesendeten BTC jedoch wegen geänderter Konsensregeln nicht mehr ausgegeben werden könnten. Die verpflichtende Aktivierung ist ab Block 961,632 vorgesehen, der im August 2026 erwartet wird, während die Unterstützung bei Minern und Nodes bislang als dünn gilt.