US-Finanzministerium weitet Iran-Sanktionen auf den Kryptosektor aus: Über 100 Mio. US-Dollar an Ölzahlungen im Fokus
KI-Marktzusammenfassung
Das US-Finanzministerium weitete Iran-bezogene Sanktionen aus, um den Sektor digitaler Vermögenswerte ausdrücklich einzubeziehen, und verwies dabei auf über 1 Mrd. US-Dollar an krypto-gebundenen Zahlungen im Zusammenhang mit Rohölverkäufen sowie die Einstufung von rund 60 Einheiten. Die Befugnis des OFAC, ausländische Dienstleister zu sanktionieren, die Irans Krypto-Ökosystem unterstützen, erhöht das Compliance-Risiko für Börsen, OTC-Desks und Intermediäre. Die Ausrichtung auf einen Broker, dem vorgeworfen wird, 100 Mio. US-Dollar+ an Krypto-Zahlungen abgewickelt zu haben, unterstreicht die Intensität der Durchsetzung und stellt kurzfristig einen Gegenwind für die breitere Krypto-Risikostimmung dar.
Einflussstufe
● Hoch
Betroffene Assets
BTC/USDT+4.23%
AI-Einblick · BTC/USDTAI-Einblick
▼ Bärisch
Jetzt traden
⚠️ Die von AI generierten Einblicke basieren auf Nachrichteninhalten und dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen weder eine Anlageberatung dar noch geben sie die Ansichten von BingX wieder. Investitionen sind mit Risiken verbunden. Bitte trade verantwortungsbewusst.
Wie Huo Xing Finance berichtet, hat das US-Finanzministerium seinen Sanktionsrahmen gegen den Iran auf den Bereich digitaler Vermögenswerte ausgeweitet. Nach Angaben des Ministeriums sollen kryptobasierte Zahlungen von insgesamt mehr als 1 Mrd. US-Dollar genutzt worden sein, um Irans Rohölverkäufe zu ermöglichen.
Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) belegte zudem nahezu 60 Unternehmen, Personen und Schiffe mit Sanktionen, die in Netzwerken rund um Nuklear- und Raketenprogramme, Cyberaktivitäten sowie den Rohölhandel eine Rolle spielen. Mit der Erweiterung erhält OFAC die Befugnis, auch ausländische Einzelpersonen und Firmen zu sanktionieren, die im iranischen Digital-Asset-Sektor tätig sind oder Unterstützungsleistungen dafür erbringen.
Das US-Finanzministerium verweist darauf, dass der Iran Kryptowährungen zunehmend zur Umgehung bestehender Sanktionen einsetze, darunter Transaktionen mit Bezug zu den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) und zu Personen aus dem Regierungsumfeld.
OFAC identifizierte den ukrainischen Broker Ivan Obukhov, der die Staatsbürgerschaft der VAE besitzt, als zentrale Figur: Seit 2023 soll er Krypto-Zahlungen von mehr als 100 Mio. US-Dollar abgewickelt haben, um der Quds-Einheit der IRGC bei der Abwicklung von Rohölverkäufen zu helfen. Obukhov sowie sein in den VAE ansässiges Unternehmen Foscom FZE wurden auf die Sanktionsliste gesetzt.