BBX: US-Spot-Bitcoin-ETFs drehen ins Plus – IBIT mit 577 Mio. USD Zufluss, FBTC mit 180 Mio. USD; Standard Chartered sieht Zyklus-Tief bei 59.000 USD
BBX News: US-Spot-Bitcoin-ETFs haben am Wochenende an einem Tag Nettozuflüsse von rund 858,5 Mio. USD verbucht und damit eine fünftägige Serie von Nettoabflüssen beendet. Den Löwenanteil lieferte BlackRocks IBIT mit etwa 577 Mio. USD, Fidelitys FBTC steuerte rund 180 Mio. USD bei. Alle 12 Produkte wiesen am selben Tag positive oder null Nettozuflüsse aus.
Ebenfalls am 12. Juni veröffentlichte Geoffrey Kendrick, Head of Digital Assets Research bei Standard Chartered, eine Studie: Das zyklische Tief bei Bitcoin sei demnach in der Nähe von 59.000 USD markiert worden. Damit sei das Ende des "Krypto-Winters" erreicht; das Jahresendziel von 100.000 USD bleibe bestehen. Das Zusammenspiel aus ETF-Zuflüssen und der Einschätzung von Standard Chartered wird als kurzfristiger Stimmungsumschwung institutioneller Investoren gegenüber dem Krypto-Ökosystem gewertet.
Wichtige Punkte:
— BlackRock iShares Bitcoin Trust ETF (Nasdaq: $IBIT): Nettozufluss von rund 577 Mio. USD am 12. Juni, etwa zwei Drittel der Tageszuflüsse im Gesamtmarkt. Seit Auflage summieren sich die kumulierten Nettozuflüsse auf über 62 Mrd. USD; das verwaltete Vermögen liegt bei rund 79,7 Mrd. USD, entsprechend etwa 6,3% der gesamten Bitcoin-Marktkapitalisierung. Dass alle 12 Produkte an diesem Tag positive oder null Nettozuflüsse verzeichneten, gilt als seltene "grüne Gesamtbewegung" nach mehreren Abflusswellen seit 2026.
— Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (Nasdaq: $FBTC): Nettozufluss von rund 180 Mio. USD am selben Tag. Kumulierte Nettozuflüsse liegen bei über 10,4 Mrd. USD; damit bleibt FBTC die Nummer zwei im Markt. Zusammen vereinten IBIT und FBTC nahezu 90% der täglichen Nettozuflüsse auf sich, was die Duopolstellung weiter festigt und kleinere Anbieter zusätzlich in den Hintergrund drängt.
— Standard Chartered (LON: $STAN): Kendrick beziffert das Zyklus-Tief bei rund 59.000 USD, was einem Rückgang von 53% gegenüber dem Allzeithoch von 126.000 USD entspricht, und spricht vom Beginn eines "Krypto-Frühlings". Das Kursziel zum Jahresende bleibt bei 100.000 USD, das Ziel für 2030 bei 500.000 USD. Als zentrale Treiber nennt der Bericht nachlassenden IPO-bedingten Verkaufsdruck, sinkende geopolitische Risiken und fallende Ölpreise. Hinweis: Standard Chartered hatte im Februar noch gewarnt, BTC könne auf 50.000 USD fallen; die aktuelle Einschätzung ist eine Anpassung der Haltung und keine neue, zusätzliche Hochstufung.
Quelle: bbx.com