US-Richter lässt Betrugsvorwürfe gegen Barry Silbert und DCG wieder zu

KI-Marktzusammenfassung
Ein US-Bundesrichter stellte Common-Law-Betrugsklagen wieder her und ließ bundesrechtliche Wertpapierklagen gegen Barry Silbert und die Digital Currency Group im Zusammenhang mit dem gescheiterten Genesis-Yield-Programm zu. Die Entscheidung erhöht den rechtlichen und reputationsbezogenen Druck auf ein bedeutendes Konglomerat der Kryptoindustrie und könnte die Risikowahrnehmung in Bezug auf Kreditvergabe- und Verwahr-Yield-Produkte verschärfen. Kurzfristig kann die Schlagzeile die Krypto-Stimmung aufgrund erneuter Rechtsstreitigkeiten sowie Unsicherheit hinsichtlich Compliance belasten.
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Ein Bundesrichter im US-Bundesstaat Connecticut hat am 7. Juli (UTC+8) die von Investoren erhobenen Betrugsvorwürfe nach Common Law gegen Barry Silbert, die Digital Currency Group (DCG) und weitere Beklagte im Verfahren um "Genesis Yield" erneut zugelassen. Gleichzeitig können auch die Klagen nach US-Bundeswertpapierrecht in dem Fall weiterverfolgt werden. Damit revidiert das Gericht eine Entscheidung aus Februar dieses Jahres. Die Kläger machten geltend, dass das Gericht ihre Ansprüche nach einzelstaatlichem Recht auf Grundlage des Class Action Fairness Act verhandeln dürfe. Richter Stefan Underhill folgte dieser Argumentation und setzte die entsprechenden bundesstaatlichen Ansprüche wieder ein. Im Mittelpunkt steht das gescheiterte Kreditprogramm "Genesis Yield", über das Nutzer Krypto-Assets einzahlen und Zinsen erzielen konnten. Die Investoren werfen Silbert, DCG und weiteren Beteiligten vor, Kunden trotz bekannter finanzieller Instabilität und unzureichender Risikokontrollen bei Genesis bewusst in die Irre geführt zu haben – noch bevor Genesis Auszahlungen stoppte und Anfang 2023 Insolvenz anmeldete. Nicht alle Ansprüche nach einzelstaatlichem Recht wurden wieder aufgenommen: Verbraucherschutzklagen aus vier US-Bundesstaaten wies das Gericht ab, Ansprüche aus drei weiteren Bundesstaaten setzte es aus. Unterm Strich rückt das Verfahren damit wieder stärker auf die Frage, ob DCG und Silbert für Betrug haften. (Quelle: ChainCatcher)