Ripple erhält EU-CASP-Lizenz und baut MiCA-konforme Krypto-Services aus
KI-Marktzusammenfassung
Ripples EU-Lizenz als Crypto Asset Service Provider (CASP) von der luxemburgischen CSSF unter MiCA stärkt die regulatorische Klarheit für seine Krypto-Verwahr-, Exchange- und Transferdienstleistungen in der gesamten EU. Die Genehmigung, gekoppelt mit Ripples bestehender EMI-Lizenz, verbessert die Verbreitung seiner Zahlungs- und Stablecoin-Infrastruktur über einen einheitlichen Compliance-Rahmen. Kurzfristig kann dies das institutionelle Vertrauen stärken und die europäische Akzeptanz von Ripple-gebundenen Zahlungs- und Abwicklungsrails beschleunigen.
Einflussstufe
● Hoch
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Ripple, Anbieter blockchainbasierter Unternehmenslösungen für den traditionellen und digitalen Finanzsektor, hat eine Lizenz als Crypto Asset Service Provider (CASP) erhalten. Die Genehmigung wurde von der luxemburgischen Finanzaufsicht Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) im Rahmen der EU-Verordnung Markets in Crypto-Assets (MiCA) erteilt.
"Es ist offiziell: Ripple hat seine EU-CASP-Lizenz erhalten. Wir sind nun vollständig MiCA-konform und bereit, die wachsende Krypto-Nachfrage in Europa zu bedienen", teilte das Unternehmen am 6. Juli 2026 über seinen offiziellen X-Account mit.
Mit der CASP-Lizenz kann Ripple regulierte Krypto-Dienstleistungen EU-weit unter einem einheitlichen Aufsichtsrahmen anbieten. Dazu zählen unter anderem die Verwahrung von Krypto-Assets, Handels- und Exchange-Services sowie Transfer und Abwicklung digitaler Vermögenswerte.
Die neue Zulassung ergänzt Ripples bestehende EU-Lizenz als Electronic Money Institution (EMI). Damit sollen europäische Banken, Fintechs und Unternehmen Zugriff auf Ripples Infrastruktur für Krypto-Assets und Stablecoin-Zahlungen erhalten. Ripple hebt hervor, dass Ein- und Auszahlungen damit erstmals über eine einzige Integration abgewickelt werden können.
Cassie Craddock, Managing Director UK & Europe bei Ripple, sieht eine Verschiebung zentraler Marktprozesse in Richtung On-Chain-Infrastruktur: "Finanzmarktinfrastruktur wandert onchain – von grenzüberschreitenden Zahlungen und Settlement über Collateral Management bis hin zu tokenisierten Assets – und Banken sowie Fintechs bauen aktiv die Digital-Asset-Fähigkeiten auf, die sie brauchen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Wir sind bereit, diesen Wandel im großen Maßstab zu unterstützen."
Im Fokus steht dabei auch Ripple Payments, eine lizenzierte End-to-End-Lösung für grenzüberschreitende Zahlungen, die Zahlungsflüsse im Auftrag der Kunden organisiert. Ripple betont die Ausrichtung auf Geschwindigkeit, Transparenz und Compliance innerhalb eines globalen Auszahlungsnetzwerks. Nach Unternehmensangaben wurden bislang mehr als 100 Milliarden US-Dollar Volumen verarbeitet, die Plattform ist in über 60 Märkten weltweit aktiv.
Matthew Osborne, Head of Policy UK & Europe, dankte der CSSF für den "konstruktiven Ansatz" im Lizenzierungsprozess. Luxemburg habe sich als führender Standort für Finanzmarktregulierung in Europa etabliert und verbinde ausgeprägte Aufsichtsexpertise mit einem klaren, verhältnismäßigen Rahmen für digitale Vermögenswerte. Das mache das Land zum "natürlichen regulatorischen Zuhause" für Ripples europäische Aktivitäten.