Wallet-Adressen mit Bezug zur iranischen Hackergruppe Mabna Institute erhielten seit 2018 rund 16,8 Mio. US-Dollar
KI-Marktzusammenfassung
Die Einstufung von 30 BTC-, ETH- und TRON-Adressen durch OFAC, die mit dem iranischen Mabna Institute in Verbindung stehen, verstärkt den Sanktions- und Compliance-Druck auf Onchain-Transaktionen. Die seit 2018 eingegangenen 16,8 Mio. US-Dollar sowie die Konzentration der Mittel auf eine kleine Anzahl von Adressen unterstreichen die Nachverfolgbarkeit und das Risiko gezielter Durchsetzungsmaßnahmen. Die kurzfristigen Auswirkungen sind typischerweise eine intensivere Überprüfung, eine mögliche Sperrung von Adressen durch Börsen sowie ein erhöhter regulatorischer Gegenwind für wichtige Krypto-Transaktionsnetzwerke.
Einflussstufe
● Medium
Betroffene Assets
BTC/USDT+4.72%
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▼ Bärisch
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ChainThink berichtet am 25. August unter Berufung auf TRM Labs, dass das US-Finanzministerium (OFAC) 30 Bitcoin-, Ethereum- und TRON-Adressen sanktioniert hat, die mit Mitgliedern der iranischen Hackergruppe Mabna Institute in Verbindung stehen. Den Daten zufolge flossen seit Januar 2018 insgesamt rund 16,8 Mio. US-Dollar an diese Adressen. Zehn von Keyvan Fayaz kontrollierte Adressen vereinnahmten dabei etwa 15,5 Mio. US-Dollar und machten damit 92% der Onchain-Gelder aus. Das Mabna Institute führt nach Angaben der US-Behörden spätestens seit 2013 Cyberangriffe als "Auftrags-Hacker" aus und agiert unter anderem im Auftrag von Kunden wie den Iranischen Revolutionsgarden (IRGC). Die in diesem Fall betroffenen Adressen stehen im Zusammenhang mit vier Angeklagten.