EMURGO stellt gehackte Cardano-Wallet SecondFi dauerhaft ein

KI-Marktzusammenfassung
EMURGO gab bekannt, dass der kompromittierte Cardano-Wallet-Service SecondFi nach mehreren Diebstahlvorfällen, die 374 Adressen betrafen und Berichten zufolge zu rund 16 Mio. gestohlenen ADA führten, dauerhaft eingestellt wird. Die Aussage, dass betroffene Wallets auf Adress-/Private-Key-Ebene "dauerhaft offengelegt" seien, schürt bei Cardano-Nutzern Wahrnehmungen von Gegenparteien- und Verwahrrisiken. Kurzfristig verlagert sich der Fokus auf Wiederherstellungs-Tools, Audits und den von EMURGO vorgeschlagenen Wiederherstellungsfonds, was das Vertrauen und die Aktivität belasten könnte.
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Laut einem Bericht von ChainCatcher teilte EMURGO, Gründungsorganisation des Cardano-Ökosystems, am Montag mit, dass der kompromittierte Wallet-Dienst SecondFi den Betrieb nicht wieder aufnehmen wird – auch nicht nach Abschluss von Sicherheitsaudits. Nutzer sollen ihre Vermögenswerte ausschließlich über den offiziellen Wiederherstellungsprozess migrieren. SecondFi ist eine umbenannte Version der Yoroi-Wallet und wird von EMURGO als größter Wallet-Anbieter im Cardano-Ökosystem bezeichnet. In einem Vorfallbericht vom 25. Juni heißt es, am 22. Juni habe es vier getrennte Diebstahlereignisse gegeben. Dabei wurden 374 Adressen kompromittiert und rund 16 Millionen ADA entwendet, die zum damaligen Zeitpunkt mit etwa 2,4 Mio. US-Dollar bewertet wurden. Über Notfallmaßnahmen habe das Team zudem rund 129 Millionen ADA gesichert. EMURGO erklärte, die betroffenen Wallets seien dauerhaft sowohl auf Adress- als auch auf Private-Key-Ebene kompromittiert. Auch das Wiederherstellen der betroffenen Seed-Phrasen in anderen Wallets könne das Risiko nicht beseitigen. Für diese Woche kündigte EMURGO ein isoliertes Tool zur Statusprüfung von Wallets an. Danach sollen ein sicheres Export-Tool sowie persönliche Migrations-Workshops in Tokio folgen. Zusätzlich richtet EMURGO einen eigenen Recovery-Fonds für ein On-Chain-Wiederherstellungssystem ein; nach einer externen Prüfung sei geplant, Vermögenswerte an betroffene Nutzer zurückzuführen.