Neue Datenschutzfunktion in Bitcoin Core kann entgegen dem Versprechen die IP-Adresse preisgeben

Die mit Bitcoin Core 31.0 eingeführte Funktion "privatebroadcast" sollte verhindern, dass Empfänger die IP-Adresse des Absenders erfahren. Ein Fehler hebelt dieses Ziel aus: Scheitert der verschlüsselte Handshake, versucht der Node die Übertragung erneut über eine direkte Verbindung, umgeht dabei Tor und legt die Absenderadresse offen. Die Schwachstelle lässt sich zudem gezielt auslösen. Ein böswilliger Peer kann den Handshake absichtlich abbrechen und so das Leck triggern. Der Umfang gilt als begrenzt, Wallet-Kommandos sind nicht betroffen. Ein Fix ist für Version 31.1 vorgesehen. Die Sicherheitsmeldung wurde bereits in der vergangenen Woche ohne großes Aufsehen veröffentlicht, bevor @bitcoincoreorg sie gestern Abend auf X weiter verbreitete.