Krypto-Anbieter stellten Privatanlegern ein SpaceX-IPO in Aussicht – die Wall Street ließ es platzen

Privatanleger sollten über Krypto-Plattformen beim Börsengang von SpaceX zum Zug kommen. Dazu kommt es nun nicht: @binance, @Bybit_Official und @bitget haben ihre Programme für tokenisierte @SpaceX IPO-Engagements am heutigen Tag eingestellt. Auslöser ist laut den Anbietern, dass die zugesagte Aktienzuteilung ausblieb. Die Konsortialbanken hätten dem Krypto-Vertriebskanal nur einen Bruchteil der erwarteten Stücke zugeteilt, wodurch xStocks die erforderlichen Basisaktien nicht liefern konnte. Kundinnen und Kunden erhalten vollständige Rückerstattungen sowie zusätzliche Kompensation: Bonuszinsen bei Bybit, Gebührenerstattungen bei Bitget und ein Airdrop im Volumen von 1 Mio. US-Dollar bei Binance. @cz_binance erklärte dazu, man wolle Nutzer schützen, wenn etwas nicht wie geplant laufe. Die Aktie SPCX liegt seit dem IPO um 26% über dem Ausgabepreis – die Kursbewegung, auf die viele Privatanleger gesetzt hatten, blieb ihnen damit verwehrt. Das Krypto-Narrativ vom Zugang "auf Augenhöhe mit Institutionellen" ist damit an der Zuteilungsrealität gescheitert.