Australien erwägt Zerschlagung von PwC und KPMG: Trennung von Prüfung und Beratung soll Vertrauen stärken

KI-Marktzusammenfassung
Australiens Regierung schlägt strukturelle Reformen vor, die große Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften dazu zwingen könnten, Prüfungs- und Beratungsgeschäfte zu trennen, die Zahl der Partner zu begrenzen, die Dauer von Prüfungsmandaten zu verkürzen und die Durchsetzungsbefugnisse der ASIC auszuweiten. Ausgelöst durch jüngste Skandale bei KPMG und PwC sollen die Maßnahmen die Marktintegrität wiederherstellen, würden jedoch etablierte Umsatzmodelle in den Bereichen Wirtschaftsprüfung/Beratung stören und die Compliance-Kosten erhöhen. Die kurzfristige Marktauswirkung ist eine höhere regulatorische Unsicherheit für die betroffenen Ökosysteme von Unternehmensdienstleistungen.
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Die australische Bundesregierung plant weitreichende Regulierungsreformen, die PwC, KPMG und andere globale Beratungskonzerne zu einer strukturellen Trennung von Audit- und Beratungsgeschäft in Australien verpflichten würden. Unternehmen sollen zudem daran gehindert werden, für denselben Kunden gleichzeitig Prüfungs- und Nichtprüfungsleistungen zu erbringen. Vorgesehen sind außerdem eine Obergrenze von 400 Partnern, kürzere Audit-Mandate und stärkere Durchgriffsrechte für die Aufsicht ASIC. Auslöser sind der jüngste KPMG-Skandal um den Zugriff auf vertrauliche Kundendaten sowie die PwC-Affäre um geleakte Steuerpläne, mit dem Ziel, das Vertrauen in den Sektor wiederherzustellen.