Wetterrisiken in Brasilien treiben Kaffeepreise
In Brasiliens wichtigsten Kaffeeanbaugebieten wird in dieser Woche mit mäßigem bis starkem Regen gerechnet, was die Ernte verzögern könnte und die Kaffeepreise stützt. Gleichzeitig sind die ICE-Bestände bei Arabica auf ein 6,75‑Monats-Tief und bei Robusta auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren gefallen. Hinzu kommen Sorgen, dass ein El‑Niño‑Muster die Blüte im September und Oktober beeinträchtigen und damit Brasiliens 2026/27-Ernte belasten könnte. Trotz einer zuvor erwarteten Rekordernte erhöht die Kombination aus Wetterstörungen und niedrigen Lagerbeständen kurzfristig das Angebotsrisiko.