Amazon testet FFLB in Roboterlagern und peilt fast 7 Millionen weniger Arbeitsstunden pro Jahr an
Amazon erprobt in robotergestützten Logistikzentren ein System namens „Full Facility Load Balancing“ (FFLB), das Beschäftigte alle drei Minuten dynamisch neu zuteilt. Damit will der Konzern die jährliche Arbeitszeit um fast 7 Millionen Stunden senken und rund 193 Millionen US-Dollar an Personalkosten sparen. Der Fokus liegt zunächst auf dem Prozessschritt „Container Build“, das System ist bereits in Dutzenden automatisierten Lagern in Nordamerika im Einsatz und soll noch in diesem Jahr alle ARS-Standorte abdecken. Amazon betont, die Einsparprognosen beruhten auf hypothetischer Modellierung und nicht auf gemessenen Ergebnissen, seien aber Teil eines operativen Effizienzprogramms.