Vitalik Buterin überdenkt Ethereum-Skalierungs-Roadmap nach L1-Fortschritten und langsamem L2-Wachstum

Ethereum-Gründer Vitalik Buterin erklärte am 4. Februar, dass die ursprüngliche Vision und Positionierung von Layer 2 innerhalb von Ethereum angesichts der eigenen Skalierungsfortschritte von Ethereum L1 und der vergleichsweise langsamen Entwicklung von L2 nicht mehr angemessen sei und neu definiert werden müsse, berichtet BlockBeats. Diese jüngste Reflexion folgt auf mehrere frühere Kurswechsel Buterins bei Skalierungsansätzen, die er einst stark befürwortet hatte: 2017–2018 setzte er auf Plasma als primäre Layer-2-Lösung, räumte jedoch 2020–2021 ein, dass Rollups für die meisten Anwendungsfälle praktischer seien; zudem wechselte er von der Bezeichnung vollständiger On-Chain-Validierung durch gewöhnliche Nutzer als "Fantasie" um 2017 zur Zielsetzung, 2026 ZK-Technologie einzusetzen, damit Alltagsnutzer Full Nodes betreiben können. BlockBeats merkte außerdem an, dass Ethereums ETH2-Roadmap von 2015–2020 Sharding in 64 Shards als ultimativen Skalierungspfad vorsah, Buterin jedoch nach dem Aufstieg der Rollups wiederholt signalisierte, dass Sharding keine oberste Priorität mehr habe und dessen Notwendigkeit überschätzt worden sei.