US-Einzelhandelsumsätze steigen im Februar um 0,6% – höhere Benzinpreise als Risikofaktor
Nach Angaben von ME News (1. April, UTC+8) hat das US-Handelsministerium am Mittwoch Zahlen vorgelegt, wonach die Einzelhandelsumsätze im Februar stärker als erwartet zulegten. Der Anstieg wurde von einer breiten Nachfrage getragen, unter anderem durch eine Erholung bei den Autokäufen.
Belastungsfaktor bleiben die steigenden Kraftstoffkosten: Der Krieg im Nahen Osten hat die Benzinpreise deutlich nach oben getrieben und könnte den Konsum in den kommenden Monaten dämpfen. Nach einem leichten Rückgang im Januar stiegen die nominalen, also nicht um Inflation bereinigten Einzelhandelsumsätze im Februar um 0,6%.
Der Konflikt zwischen den USA und Israel gegen Iran hat die globalen Ölpreise um mehr als 50% steigen lassen. Dadurch kletterte der landesweite Durchschnittspreis für Benzin erstmals seit mehr als drei Jahren über 4 US-Dollar je Gallone. Marktteilnehmer warnen, dass ein weiterer Preisanstieg einen Teil der durch Steuersenkungen erwarteten Impulse für Konsum und Gesamtwirtschaft wieder neutralisieren könnte.
Die sogenannten Kern-Einzelhandelsumsätze – ohne Autos, Benzin, Baustoffe und Gastronomie – erhöhten sich im Februar um 0,5%, nach plus 0,2% im Januar. Diese Kennzahl gilt als der beste Näherungswert für den Konsumanteil im BIP. Der private Konsum hatte sich im vierten Quartal des vergangenen Jahres verlangsamt und das annualisierte BIP-Wachstum auf 0,7% gedrückt. (Jin10) (Quelle: ODAILY)