US-Verbrauchervertrauen im Mai auf Rekordtief gefallen
Der finale Verbrauchervertrauensindex der University of Michigan ist in den USA im Mai auf 44,8 Punkte gesunken und damit auf ein Rekordtief gefallen. Die Befragten rechnen für die nächsten fünf bis zehn Jahre mit einem durchschnittlichen jährlichen Preisanstieg von 3,9% nach 3,5% im April – der höchste Wert seit sieben Monaten. Für die kommenden zwölf Monate erwarten sie eine Teuerung von 4,8%.
Die Benzinpreise liegen nahe dem höchsten Stand seit 2022 und verschärfen die Sorgen über die Lebenshaltungskosten. Umfrageleiterin Joanne Hsu erklärte, 57% der Teilnehmenden sähen ihre finanzielle Lage durch hohe Preise beeinträchtigt, nach 50% im Vormonat. Viele Konsumentinnen und Konsumenten befürchten, dass sich die Inflation ausbreiten und langfristig verfestigen könnte.