US-Spot-Bitcoin-ETFs: Sechs Handelstage in Folge Nettoabflüsse; Zuflüsse 2026 schrumpfen auf 536 Mio. US-Dollar
BlockBeats berichtet: Offizielle Daten zeigen, dass US-Spot-Bitcoin-ETFs bis zum 24. Mai (Stand: 24. Mai) an sechs aufeinanderfolgenden Handelstagen Nettoabflüsse verzeichneten. In Summe beliefen sich die kumulierten Abflüsse in diesem Zeitraum auf 1,55 Mrd. US-Dollar. Allein am vergangenen Freitag lagen die Nettoabflüsse bei 105,2 Mio. US-Dollar. BlackRocks IBIT verbuchte dabei Abflüsse von 68,9 Mio. US-Dollar, Fidelitys FBTC 36,3 Mio. US-Dollar.
Damit sind die kumulierten Nettozuflüsse seit Jahresbeginn 2026 auf 536 Mio. US-Dollar zurückgegangen und nähern sich der Schwelle zu einem negativen Jahresergebnis.
Im institutionellen Umfeld reduzierte der Market Maker Jane Street im ersten Quartal seine Bitcoin-ETF-Bestände um rund 70%. Goldman Sachs senkte seine Position um 10%.
Einzelne Produkte stechen dennoch heraus: IBIT kommt seit Jahresbeginn auf Nettozuflüsse von 2,7 Mrd. US-Dollar, bleibt damit aber deutlich unter den 25 Mrd. US-Dollar, die 2025 über das Gesamtjahr erreicht wurden. Der am 8. April gestartete Morgan Stanley Bitcoin Trust ETF (MSBT) zog bislang 264 Mio. US-Dollar an Nettozuflüssen an und liegt damit vor den Produkten von Invesco und WisdomTree.
Auch bei Ethereum gibt es Abgabedruck: US-Spot-Ethereum-ETFs weisen seit Jahresbeginn Nettoabflüsse aus. Zudem zogen mehrere Krypto-ETF-Anträge, gestützt durch Donald Trumps Truth Social und angeführt vom Asset Manager Yorkville America, am Dienstag ihre Einreichungen zurück.
Die Mittelbewegungen bei Bitcoin-ETFs gelten als wichtiger Indikator für institutionelle Nachfrage und frisches Kapital, das in den Kryptomarkt fließt.