Südkorea kippt schärfste Meldevorgabe für Krypto-Transaktionen
Südkorea nimmt Abstand von einer der strengsten geplanten Berichtspflichten im Kryptomarkt. Die Regierung in Seoul wollte ursprünglich vorschreiben, dass Börsen jede grenzüberschreitende Überweisung über 10 Mio. Won (rund 7.000 US-Dollar) unabhängig vom tatsächlichen Risikoprofil als verdächtig kennzeichnen.
Branchenvertreter warnten vor einer massiven Ausweitung der Verdachtsmeldungen: Statt bisher etwa 63.000 pro Jahr hätten die Meldungen auf rund 5,4 Mio. steigen können – ein Plus um den Faktor 85. Nach Gesprächen mit den CEOs der Kryptobörsen streicht die Financial Intelligence Unit (FIU) die Regel nun. Künftig sollen die Unternehmen die Risikoüberwachung und Bewertung selbst vornehmen.