Supply-Chain-Angriff über npm, PyPI und crates.io richtet sich gegen Krypto- und KI-Entwickler

Wie Huo Xing Cai Jing unter Berufung auf SlowMist berichtet, hat die Sicherheitsfirma MistEye einen Supply-Chain-Angriff auf Paket-Registries festgestellt. Angreifer verbreiteten schädliche Pakete über npm, PyPI und crates.io und nahmen Entwickler aus den Bereichen Kryptowährungen, DeFi, Solana, Sui/Move sowie KI ins Visier. Nach Angaben von SlowMist umfasste die Kampagne mehr als 34 bösartige Pakete und über 384 zugehörige Versionen. Möglicherweise wurden Krypto-Wallets, SSH-Schlüssel, Cloud-Zugangsdaten, GitHub-/AWS-Tokens, Browser-Daten, Umgebungsvariablen und weitere Entwickler-Geheimnisse abgegriffen. Ein Teil der Schadsoftware versuchte zudem, dauerhafte Persistenz herzustellen, unter anderem über .cursorrules, CLAUDE.md, Git-Hooks, Shell-Hooks, Cron, systemd und SSH. Entwickler sollen betroffene Pakete umgehend entfernen, kompromittierte Systeme isolieren, Logs sichern, offengelegte Zugangsdaten rotieren, CI-Umgebungen und Entwickler-Rechner aus sauberen Images neu aufsetzen und Aktivitätsprotokolle für GitHub, Cloud-Dienste, SSH sowie Wallet-Zugriffe prüfen.