Resolv Labs vernichtet 9 Mio. illegal geprägte USR-Token nach Sicherheitsvorfall

Resolv Labs hat ein Update zu einem Sicherheitsvorfall veröffentlicht. Demnach verschaffte sich ein Angreifer über gestohlene Private Keys unbefugten Zugriff auf die Infrastruktur von Resolv und prägte rund 80 Mio. US-Dollar an zuvor nicht geminteten USR. Die betroffenen Smart Contracts wurden umgehend pausiert. Zur Begrenzung möglicher Folgen wurden etwa 9 Mio. USR, die vom Angreifer gehalten wurden, verbrannt. Das Protokoll verwaltet derzeit rund 141 Mio. US-Dollar an Vermögenswerten. Als bestätigter realer Schaden gelten bislang etwa 500.000 US-Dollar aus Rücknahmen, die vor der Pause abgewickelt wurden. Das aktuelle USR-Angebot setzt sich aus 102 Mio. Token vor dem Vorfall sowie rund 71 Mio. neu geminteten, unrechtmäßig erzeugten Token zusammen. Als ersten Schritt der Wiederherstellung will Resolv ab dem 23. März 2026 Rücknahmen von USR aus der Zeit vor dem Vorfall für Nutzer auf einer Whitelist wieder zulassen. Betroffene Nutzer sollen sich über offizielle Kanäle direkt mit RDAL abstimmen. Resolv führt den Vorfall auf unautorisierte Handlungen Dritter zurück, einschließlich gezielter Angriffe auf die Infrastruktur. Die zugrunde liegende Besicherung des Protokolls sei nicht betroffen. Das Team verfolgt die illegal geminteten USR sowie weitere betroffene Assets aktiv, koordiniert sich mit Partnern und Gegenparteien und arbeitet mit Strafverfolgungsbehörden sowie On-Chain-Analysefirmen an der Identifizierung der Verantwortlichen. Während der Recovery-Phase rät Resolv dringend vom Handel mit USR oder damit verbundenen Resolv-Token ab. Handelsaktivitäten nach dem Vorfall könnten den Wiederherstellungsprozess beeinflussen.