SBI Securities und Rakuten Securities planen eigene Krypto-Investmentfondsprodukte

BlockBeats berichtet: SBI Securities und Rakuten Securities wollen am 17. Mai mit dem Vertrieb von Investmentfondsprodukten mit Kryptowährungsbezug starten. Andere große Brokerhäuser, darunter Nomura Securities, signalisierten, dass sie nachziehen könnten, sobald ein klarer Regulierungsrahmen steht. Laut einer Nikkei-Umfrage unter 18 großen Wertpapierhäusern gaben 11 an, nach Inkrafttreten entsprechender Regeln die Einführung verwandter Produkte zu prüfen. SBI Securities plant den Verkauf von Fonds, die von der Konzerntochter SBI Global Asset Management entwickelt werden. Dazu zählen ETFs und Investmentfonds mit Fokus auf besonders liquide Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum; Entwicklung und Vertrieb sollen konzernintern erfolgen. Auch Rakuten Securities will zusammen mit Gruppengesellschaften wie Rakuten Investment Management eigenständig Produkte entwickeln. Ziel ist, den Handel mit Krypto-Investmentfonds über die eigene Mobile-App zu ermöglichen. Regulatorisch treibt Japans Finanzaufsicht Financial Services Agency Vorhaben voran, damit Investmentfonds und ETFs Kryptowährungen beimischen dürfen. Bis 2028 soll die Durchführungsverordnung zum Investment Trust and Investment Corporation Act geändert werden, um Kryptowährungen als zulässige Anlageklasse für Investmentfonds einzustufen. Die japanische Regierung billigte die entsprechende Gesetzesänderung am 10. April; bei Verabschiedung in der laufenden Parlamentssitzung wird ein Inkrafttreten im Haushaltsjahr 2027 erwartet. In diesem Zuge soll der Steuersatz auf Gewinne aus dem Handel mit Kryptowährungen von derzeit maximal 55% auf 20% sinken und damit an die Besteuerung von Aktien und Anleihen angeglichen werden.