Gold-Futures brechen um 111 US-Dollar ein: Iran-Diplomatie scheitert, Treasury-Renditen auf Jahreshoch

Die Gold-Futures sind am Freitag um 111 US-Dollar eingebrochen und verzeichneten damit einen der schärfsten Tagesrückgänge des Jahres. Eine ungünstige Gemengelage aus gescheiterten Iran-Verhandlungen, steigenden Ölpreisen, einem festeren US-Dollar und US-Staatsanleiherenditen auf dem höchsten Stand des Jahres 2026 setzte das Edelmetall von mehreren Seiten unter Druck. Der Juni-Kontrakt für COMEX-Gold schloss nahe 4.615 US-Dollar je Unze. Damit summieren sich die Wochenverluste auf rund 3%. Gegenüber dem Allzeithoch von etwa 5.589 US-Dollar, das im Januar markiert wurde, liegt der Preis inzwischen mehr als 17% tiefer. Auslöser der Bewegung war die verschärfte Haltung von Präsident #Trump gegenüber dem Iran nach dem Ende seines zweitägigen Gipfels mit Chinas Präsident Xi Jinping in Peking. Nachdem Trump einen vorgeschlagenen iranischen Friedensrahmen als inakzeptabel zurückwies, brachen diplomatische Bemühungen zusammen, die der Markt zuvor vorsichtig als mögliche Deeskalation eingepreist hatte. Trump warnte, sollten die Verantwortlichen in Teheran den US-Forderungen nicht zustimmen – darunter ein Moratorium für die nukleare Anreicherung sowie die Aufhebung von Beschränkungen in der Straße von #Hormuz – würden militärische Operationen mit höherer Intensität wieder aufgenommen. Teheran verteidigte seine Position und warnte vor externem Druck. Damit lagen beide Seiten zum Ende des Gipfels weiter auseinander als zu dessen Beginn. Vollständiger Artikel bei Kitco: