NEWS: Notenbanken weltweit schlagen überraschend strafferen Kurs ein – Iran-Krieg treibt Ölpreis nach oben
NEWS: Die großen Zentralbanken haben in dieser Woche ihre Leitzinsen unverändert gelassen, setzten in ihren Signalen aber deutlich auf einen restriktiveren Ton. Fed, EZB, Bank of England, Bank of Japan und die Schweizerische Nationalbank betonten die anhaltenden Inflationsrisiken.
Mehrere Häuser rechnen inzwischen mit früheren Zinsschritten in der Eurozone. Barclays und J.P. Morgan erwarten eine EZB-Anhebung bereits im April und weitere Erhöhungen bis in den Sommer hinein. Goldman Sachs skizziert ein Szenario, in dem ab Juni kumuliert 75 Basispunkte an EZB-Zinsschritten zusammenkommen.
Die Bank of England warnte zudem, dass die Inflation angesichts steigender Energiepreise bis auf 3,5% klettern könnte. Auslöser ist der Ölpreissprung infolge von Angriffen auf Energieinfrastruktur im Nahen Osten; Brent notierte zuletzt über 119 US-Dollar je Barrel.