Ethereum-ETFs mit schwächster Woche seit Januar

CoinDesk berichtet, dass die institutionelle Nachfrage nach Ethereum nachlässt. In der vergangenen Woche verzeichneten Ethereum-ETFs an keinem einzigen Tag frische Mittelzuflüsse. Nach Daten von SosoValue lag der wöchentliche Nettoabfluss bei 65,65 Mio. US-Dollar – die höchste Wochenrückgabe seit Januar. Trotz des schwächsten Wochenresultats seit Januar zeigte sich die Kursentwicklung von Ethereum uneinheitlich. Die kurzfristigen Erholungen an einzelnen Tagen dürften eher von Marktstimmung und Hype getragen gewesen sein als von tatsächlicher Investorennachfrage, insbesondere von institutioneller Seite. Die wiederkehrenden Abflussspitzen deuten darauf hin, dass viele institutionelle Anleger vorsichtig agieren und ungern Kapital in Ethereum-basierte Anlageprodukte binden. Am Dienstag, dem 12. Mai, erreichten die Nettoabflüsse binnen 24 Stunden mit 130,62 Mio. US-Dollar ihren Höchststand, ausgelöst durch negative Marktstimmung. Die zwischenzeitlichen Kursanstiege reichten nicht aus, um neues institutionelles Interesse zu wecken; stattdessen setzte sich die Abflusswelle über die Woche fort. BlackRock bleibt im Segment tonangebend. Der Vermögensverwalter dominiert nicht nur den Bitcoin-ETF-Markt, sondern auch das Ethereum-ETF-Ökosystem. Sein Ethereum-ETF ETHA wies laut Bericht an jedem Handelstag der Woche die höchsten täglichen Abflüsse aus. Trotz fehlender Zuflüsse und schwacher Gesamtdynamik bleibt BlackRock ein zentraler Akteur im Ethereum-ETF-Markt.