Futu Holdings droht CSRC-Strafe von rund 1,85 Mrd. RMB

Futu Holdings (FUTU.O) teilte am Dienstag mit, vom chinesischen Wertpapieraufseher CSRC sowie dessen Niederlassung in Shenzhen eine Ermittlungsmitteilung und einen vorläufigen Bescheid über eine Verwaltungsstrafe erhalten zu haben. Nach Angaben der CSRC sollen bestimmte Futu-Einheiten auf dem chinesischen Festland und in Hongkong ohne die erforderlichen Lizenzen oder Genehmigungen auf dem Festland Wertpapiergeschäfte, den Vertrieb öffentlicher Fonds sowie Futures-Geschäfte betrieben haben. Die Behörde sieht Verstöße gegen das Wertpapiergesetz, das Gesetz über Investmentfonds und das chinesische Gesetz über Futures und Derivate. Die CSRC beabsichtigt, die betroffenen Unternehmen zur Berichtigung oder Einstellung der Aktivitäten anzuweisen, unrechtmäßig erzielte Erträge einzuziehen und Geldbußen zu verhängen. Der vorgeschlagene Gesamtbetrag der Geldbußen beläuft sich auf etwa 1,85 Mrd. RMB (rund 271 Mio. US-Dollar). Zudem soll Unternehmensgründer und CEO Li Hua persönlich mit 1,25 Mio. RMB (etwa 183.575 US-Dollar) belegt werden. Futu betonte, dass es sich um einen vorläufigen Vorschlag handelt, der weiteren Verfahrensschritten und der endgültigen Entscheidung der CSRC unterliegt.