Charles Schwab plant Spot-Handel mit Bitcoin und Ethereum ab 2026
Laut BlockBeats hat der US-Brokerage-Riese Charles Schwab am 4. April angekündigt, in der ersten Hälfte 2026 den Spot-Handel mit Kryptowährungen zu starten. Über eine Banktochter sollen Kunden Bitcoin und Ethereum kaufen und verkaufen können.
Das Angebot läuft über das Konto "Schwab Crypto". Die Registrierung erfolgt zunächst über eine Warteliste; Voraussetzung für eine Bewerbung ist ein bestehendes Schwab-Wertpapierkonto.
CEO Rick Wurster erklärte, Schwab reagiere damit auf die Nachfrage der Kunden und wolle digitale Vermögenswerte gemeinsam mit klassischen Anlagen wie Aktien und Anleihen in einer einzigen Kontoansicht zusammenführen.
Schwab betonte, dass das Krypto-Geschäft über eine Banktochter betrieben wird. Die zugehörigen Vermögenswerte sind weder durch die Securities Investor Protection Corporation (SIPC) geschützt noch durch die Einlagensicherung der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) abgedeckt. Zum Start wird der Dienst zudem in einigen US-Regionen, darunter New York und Louisiana, nicht verfügbar sein.
Bislang bietet Schwab vor allem krypto-bezogene Produkte wie Bitcoin-ETFs und Futures an. Mit dem Schritt in den direkten Spot-Handel rechnet der Markt mit einer schnelleren Integration von Krypto-Assets in die Mainstream-Finanzwelt und mit zunehmendem Preisdruck auf die Gebührenmodelle spezialisierter Plattformen wie Coinbase.