Bitcoin rutscht in Richtung 60.000 US-Dollar – ETF-Abflüsse und Verkaufsdruck nehmen zu

Nach Daten von CoinMarketCap setzt Bitcoin seine Schwächephase fort und notiert nur noch knapp über 62.000 US-Dollar. Damit rückt die psychologisch wichtige Marke von 60.000 US-Dollar in den Fokus. Auf Wochensicht ist der Kurs vom Niveau oberhalb von 74.000 US-Dollar um fast 16% gefallen, wobei der stärkste Rückgang in den vergangenen drei Tagen zu sehen war. Der Rücksetzer fällt zudem in eine Phase nachlassender Dynamik im globalen KI-Handel. Auch technische Haltezonen, auf die sich der Markt zuletzt stützen konnte, verlieren an Tragfähigkeit. 60.000 US-Dollar gilt als nächster wichtiger Test. Sollte diese Marke unterschritten werden, könnte Bitcoin erneut in den Bereich um 55.000 US-Dollar zurückfallen. US-Spot-Bitcoin-ETFs unter Druck: In den USA verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs an 15 Handelstagen in Folge Nettoabflüsse. Insgesamt summieren sich die Abflüsse auf mehr als 4,7 Mrd. US-Dollar. Der anhaltende Kapitalabzug schwächt eine zentrale Stütze des Marktes. Erster Bitcoin-Verkauf von Strategy seit 2022: Strategy hat in dieser Woche den ersten Bitcoin-Verkauf seit 2022 offengelegt. Damit tritt das Unternehmen nicht mehr als marginaler Käufer auf, der in den Jahren 2024 und 2025 Verkaufsdruck am Markt absorbierte. Kurzfristige Unterstützung tiefer: Bitcoin hält sich zwar noch über 62.000 US-Dollar, die kurzfristige Unterstützung liegt inzwischen deutlich niedriger. Unterhalb von 60.000 US-Dollar rückt aus technischer Sicht die nächste Unterstützung näher an 55.000 US-Dollar.