Bitcoin beendet fünfmonatige Verlustserie – im April rückt Widerstand bei 70.000 US-Dollar in den Fokus
Laut einem Bericht von ChainCatcher unter Berufung auf Cointelegraph hat Bitcoin im März eine fünf Monate andauernde Abwärtsserie beendet und den Monat mit einem Plus von rund 2% abgeschlossen. Es war der erste positive Monatsschluss seit der längsten anhaltenden Schwächephase seit 2018 und weckt Spekulationen über mögliche Signale einer Trendwende.
Historische Daten zeigen, dass Erholungen nach längeren Rückgängen häufig von kräftigen Rallys begleitet werden. 2019 folgte auf einen ähnlichen mehrmonatigen Rückgang ein Kursanstieg von rund 300%. Einige Analysten gehen davon aus, dass der aktuelle Zyklus bereits ein kurzfristiges Tief in der Nähe von 60.000 US-Dollar markiert haben könnte.
Der Blick auf die Saisonalität liefert für April ein gemischtes Bild: Seit 2013 fiel der April überwiegend positiv aus. In den vergangenen Jahren stieg nach einem positiven März-Schluss allerdings die Wahrscheinlichkeit für einen Rückgang im April, wodurch die kurzfristige Richtung offen bleibt.
Aktuell notiert BTC nahe 68.000 US-Dollar. Als entscheidende Widerstandszone gilt der Bereich zwischen 69.000 und 70.000 US-Dollar, darüber liegt weiterer Widerstand in der Angebotszone von 70.000 bis 72.000 US-Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch könnte Kurse in Richtung 76.000 US-Dollar oder sogar 80.000 US-Dollar ermöglichen. Bleibt der Kurs dagegen unter anhaltendem Druck, dürfte der Markt in einer Seitwärtsspanne verharren.