21Shares XRP-ETF hält 135 Mio. XRP: Vermögen laut Jahresbericht bei 247 Mio. US-Dollar
Neue regulatorische Angaben rücken den XRP-ETF von 21Shares in den Fokus: In der aktuellen Annual-10K-Einreichung weist der Anbieter einen Bestand von mehr als 135 Millionen XRP aus. Das Nettofondsvermögen liegt dem Bericht zufolge bei rund 247 Millionen US-Dollar; ausstehend sind 13,89 Millionen Anteile. Es handelt sich um den ersten vollständigen Jahresbericht seit Auflegung des Produkts.
Aus den Zahlen geht hervor, dass der XRP-Bestand von 100 Millionen im Jahr 2024 auf über 135 Millionen im Jahr 2025 gestiegen ist – ein Plus von mehr als 35% trotz anhaltender Volatilität im Kryptomarkt. Das Nettofondsvermögen legte im gleichen Zeitraum von etwa 209 Millionen auf nahezu 247 Millionen US-Dollar zu, was einem Zuwachs von rund 18% entspricht.
Der Bericht zeigt zugleich, dass der Fonds XRP derzeit unter dem durchschnittlichen Einstandskurs hält. Die daraus resultierenden nicht realisierten Verluste werden demnach vor allem durch Marktbewegungen erklärt und nicht durch nachlassende Investorennachfrage.
Strukturell bleibt der ETF stark fokussiert: Nahezu 100% des Kapitals sind direkt in XRP investiert, Verbindlichkeiten sind gering. Die Zahl der ausstehenden Anteile stieg von 10 Millionen auf 13,89 Millionen – ein Anstieg um knapp 39%, der auf zusätzliche Zuflüsse hindeutet. Die Nettoinventarwert-Entwicklung je Anteil ging parallel zurück und spiegelt laut Bericht vor allem die XRP-Preisentwicklung wider.
21Shares wird in der Einreichung zudem als bedeutender Akteur im Segment der regulierten XRP-Anlageprodukte verortet: Der ETF soll rund 33% bis 37% des gesamten XRP-ETF-Marktes abdecken. In einem am 31. März 2026 veröffentlichten Hinweis werden als Kennzahlen 135,56 Mio. XRP Bestand, 247 Mio. US-Dollar Nettovermögen und 13,89 Mio. ausstehende Anteile genannt; zugleich wird die Gesamtgröße des XRP-ETF-Markts mit 1,1 Mrd. XRP beziffert.
Die im ETF gehaltenen XRP liegen in Verwahrstrukturen und stehen dem aktiven Handel nicht unmittelbar zur Verfügung. Bei anhaltender Akkumulation könnte dies die Angebotsdynamik schrittweise beeinflussen. Preislich ist dieser Aufbau bislang jedoch nicht eindeutig abgebildet, was darauf hindeutet, dass weiterhin übergeordnete Marktfaktoren die Entwicklung dominieren.