Global‑e‑Datenleck am Jan. 5 trifft Ledger‑Nutzer: persönliche Daten offengelegt, Krypto‑Vermögen nicht betroffen
Am Jan. 5 informierte Ledger seine Kunden, dass ein Vorfall bei seinem Drittanbieter‑Zahlungsabwickler Global‑e Namen, Kontaktdaten und Bestellinformationen offengelegt habe, während Hardware‑Wallets, Passwörter und 24‑Wort‑Wiederherstellungsphrasen unberührt blieben, so das Unternehmen. Zwar wurden keine Krypto‑Vermögenswerte direkt kompromittiert, doch frühere Fälle zeigen, dass solche Datendumps gezielte Phishing‑, Erpressungs‑ und teils sogar physische Raubversuche gegen bestätigte Hardware‑Wallet‑Besitzer befeuern können. Der jüngste Leak rückt die Handelsinfrastruktur rund um Self‑Custody in den Fokus und macht die Offline‑Risiken sichtbar, die entstehen, wenn Versand‑ und Abrechnungsdaten mit Krypto‑Beständen verknüpft werden.