BNY Mellon führt tokenisierte Bankeinlagen für institutionelle Kunden ein, während Aufseher den Weg zu 24/7-Kapitalmärkten in den USA ab 2025 skizzieren
BNY Mellon hat für institutionelle Kunden tokenisierte Bankeinlagen eingeführt, bei denen Forderungen auf Bankguthaben vollständig durch die Bank gedeckt und auf einer eigenen, permissioned Blockchain abgebildet werden. Das Angebot soll Abwicklungszeiten verkürzen, Transparenz erhöhen und Liquidität verbessern, während US‑Aufseher im September 2025 Pläne für rund um die Uhr geöffnete Kapitalmärkte vorgestellt haben, wie aus einer Mitteilung der Bank hervorgeht. In Konkurrenz zu ähnlichen Initiativen großer Institute, die an der Tokenisierung realer Vermögenswerte arbeiten, konzentriert sich das Produkt zunächst auf den Einsatz als Sicherheiten und für Margin-Anforderungen. Es ist Teil einer breiteren Verschiebung hin zu einem Finanzsystem, das dauerhaft verfügbar ist.