vor 4 Std.
Nigerias Zentralbank zieht im Juni N3.30 Billionen aus dem Bankensystem ab und hält an straffer Geldpolitik fest
Die Zentralbank Nigerias hat im Juni über OMO-Auktionen und Belastungen aus der Abwicklung von Bundesanleihen rund N3.3 Billionen aus dem Bankensystem abgezogen und damit ihren restriktiven geldpolitischen Kurs beibehalten. Trotz der Abflüsse blieb ein Liquiditätsüberschuss von etwa N4.1 Billionen im System, während die Overnight-Rate (OVN) auf 22.23% und die NOFR auf 24.00% stieg; der 1‑Monats-NIBOR lag bei 22.84%. Am Primärmarkt wurden Treasury Bills etwa 2.16‑fach überzeichnet, und die Rendite der 364‑Tage‑Tranche stieg auf rund 17.34%. Die Maßnahme wirkt direkt belastend für in Naira denominierte lokale Aktien- und Anleiheanlagen.
vor 4 Std.
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Globale Spannungen und vorsichtige Anleger drücken FX-Zuflüsse in Nigeria im Juni um 20,7%
Die gesamten Zuflüsse auf dem nigerianischen Devisenmarkt sanken im Juni im Jahresvergleich um 20,7% auf 3,31 Mrd. US-Dollar, nachdem das Angebot von Exporteuren, Importeuren und Nichtbanken-Unternehmen deutlich zurückging und ausländische Portfolioinvestitionen um 13,9% nachgaben. Die Zuflüsse von Exporteuren und Importeuren fielen um 32,5%, die von Nichtbanken-Unternehmen um 30,5%. Trotz eines Anstiegs der ausländischen Direktinvestitionen (FDI) um 37,8% blieb das Gesamtbild schwach. Als Treiber gelten eine vorsichtigere globale Risikostimmung und geopolitische Unsicherheit, was die hohe Sensitivität des nigerianischen Devisenmarkts gegenüber Risikoaufschlägen aus dem Ausland unterstreicht.
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